aktuelles 

 

Es bleibt unbestritten, daß gutes Wetter Jobs im Freien ungemein erleichtert!

 

Und so standen wir UFF-Frauen am Freitag, 16.Nov. von 14 bis 16 Uhr und am Samstag, 17.Nov. von 11 bis 14 Uhr, nicht nur am besten Platz in der Fußgängerzone, mit Müllermarkt im Rücken und Brezenstand zu Seite, sondern konnten zugleich unser Frischluftkonto auffüllen!

 

Unser Stand zum Thema "Prostitution in Deutschland" bestand aus zwei Bistrotischen und zwei doppelseitigen Ständern mit Motiven der "Rotlichtaus"Kampagne von Sisters e.V. 

Mit den selben Motiven hatten wir heuer schon zweimal Plakate an der Würzburgerstraße gebucht und hofften auf einen gewissen Wiedererkennungswert!

Diese Motive sind bewußt ans Rotlichtmilieu angelehnt und erst auf den zweiten Blick als Prostitutionskritik zu erkennen. Das mag die eine oder den anderen vielleicht irritieren, lädt aber auch zum Nachdenken und Diskutieren ein.

 

Auf den Tischen stappelten sich Flyer von:

Terre des Femmes (Hilfsorganisation für Frauen weltweit)

Jadwiga (Beratungsstelle für Aussteigewillige durch kirchliche Träger)

Solwodi ( gegründet von Sr. Lea Ackermann)

No Loverboys (Initiative von Bärbel Kannemann)

Sister e.V. (Plakatmotive)

Soroptimistinnen Aalen (Karten an Ministerin Giffey)

KARO e.V. ( Deutsch -tschechische Grenze)

 

Für letztere gabs auch eine Spendenbox, denn mit einer KARO-Mitarbeiterin hat UFF vor drei Jahren bereits einen Infoabend im Frauentreff veranstaltet und seither spenden wir regelmäßig für diese wichtige Organisation!

 

Als Argumentationshilfen lagen mehrere ältere Ausgaben von EMMA bereit, die uns von der Redaktion umsonst zur Verfügung gestellt wurden: UFF dankt herzlich!

Wer möchte, konnte ein Buch zum Thema mitnehmen, natürlich gegen Spende für KARO.

 

Vier oder fünf UFF-Frauen versuchten mit den PassantInnen ins Gespräch zu kommen, was auch häufig gelang. Von vielen Frauen kam Zustimmung, so spendete eine junge Frau aus Prag sofort ihr ganzes Kleingeld, weil es in "ihrer Heimat so schlimm ist". Eine ältere Italienerin bekräftigte: "auch in Italien"! 

 

V.a. die mehrsprachigen Flyer von TdF und Jadwiga wurden in Fürth natürlich gebraucht.

Kritische, oder gar feindliche Äußerungen gab es gar nicht und so wurden wir in unsere Meinung bestärkt, daß Prostitution eben NICHT "allgemeiner Konsens" ist.

Das hätte die Pro-Prostitutionslobby in Deutschland so gerne, um ungestört Reibach zu machen. Langsam regt sich Widerstand und wir wollen Teil davon sein. Deshalb waren wir fünf Stunden in der Fußgängerzone präsent, um das Anliegen öffentlich zu machen.

Zugegeben, nicht alle Angesprochenen nahmen sich Zeit für unser schwieriges Thema, aber vielleicht klappt es beim nächsten Mal.

Materialien haben wir noch übrig ....

 

Vielleicht findet die eine oder andere Fürtherin auch zu UFF, wer weiß?

 

Am So., 18.Nov. trafen wir uns zur "Nach- Stand-Sitzung" und waren äußert zufrieden mit unsere Aktion, auch wenn gegen Ende die Füße kalt waren...

Und weil wir gerade so aktiv sind, wird unsere nächster Coup ein "Barcamp" in Fürth mit möglichst allen Fürther Frauengruppen. Kontakte knüpfen und Netzwerke bilden ist das Ziel.

Genauere Infos folgen noch....

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In der Spendenbox für KARO sammelten sich 82,62 Euro an!

UFF hat auf 100 Euro aufgerundet und den Betrag an KARO überwiesen. Natürlich ist das nur ein Tropfen auf den heißen Stein...

 

Viele kleine Spenden ergeben auch eine große Summe und vielleicht möchte die eine oder andere Frau noch privat eine Weihnachtsspende machen. Die Bankdaten am besten auf der Homepage von KARO einsehen.

 

UFF wünscht eine schöne Adventszeit.

Unsere letztes Treffen heuer findet am 16.Dez. um 18 Uhr statt!

 

Von 15 - 17 Uhr könnt Ihr gerne im Treff eine Tasse äthiopischen Kaffee trinken: "Mut für Frauen" lädt zum gemeinsamen Adventskaffee ein.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Die Bank für Brigitte steht!

 

Natürlich am Flußdreieck: der Ort, der ihr so wichtig war!

Im Frühjahr 2019 treffen wir uns dort zu einer Gedenkstunde. Ihr dürft natürlich jetzt schon darauf Platz nehmen und innehalten. Vielleicht setzt Brigitte sich in Gedanken daneben.... 

                             

 

 

             

             

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Vom 5.  bis 15. Okt. hing wieder das Anti-Prostututionsplakat in der Würzburgerstr., Ecke Stiftungsstraße, kurz vor der Billinganlage, rechte Seite stadteinwärts.

 

Ein Blick lohnt sich, zumal weiter oben, vor dem Uvexgebäude, ein mobiler Werbeträger für die eroticwelt in Erlangen stand! Frauen allzeit bereit und freiwillig käuflich, lautet die Devise der Pornomafia..

 

 

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Herzlichen Glückwunsch an Barbara zum tollen Wahlergebnis!

 

 

 


 

 

Sie hat den Einzug in den bayerischen Landtag geschafft!

 

UFF freut sich riesig für sie und unterstützt sie wann immer nötig.....

 

 

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Draußen prasselte endlich der ersehnte Regen, als am Freitag, 21.09.18, 18 Uhr im Gemeindesaal der Auferstehungskirche die Kandidatinnen und Kandidaten der großen Parteien

 

Horst Arnold (SPD)

Barbara Fuchs (Grüne)

Petra Guttenberger (CSU)

Niklas Haupt (Linke)

 

 

zum Thema

Frauenrechte - Was bieten die Parteien?  

 

in einer Podiumsdiskussion ihre Positionen "offenbarten"!

 

 

Terminüberflutung, v.a im Wahlkampf, war der Grund dafür, daß nicht alle zu allen Themen zeitgleich befragt werden konnten. Rotraut und Sirka moderierten und stellten die Zeitvorgaben für die Antworten! Leider reichte die Zeit nicht aus, um alle uns wichtigen Themen anzusprechen. "Bildung und Erziehung" war der erste Diskussionspunkt, was auch die Situation der Hebammen einschloß.

 

Hierin waren sich Grüne und Linke ziemlich einig, CSU sieht es nicht so dramatisch.

Hauptaugenmerk der Politik liegt im Bildungsbereich meistens auf den Gymnasien, aber alle anderen Schulformen dürfen auf keinen Fall zu kurz kommen!

Eine dritte Realschule für Fürth wäre wünschenswert, ist aber wenig wahrscheinlich....

"Hebamme" sollte ein attraktiver Beruf bleiben, auch ohne Akademisierung. Die Berufsversicherung muß erschwinglich bleiben.

 

"Würde contra Sexismus und Gewalt" konnte als eigener Diskussionspunkt nicht angesprochen werden. Stattdessen ging es weiter mit "Migration und Integration".

Dieses Thema ist natürlich mittlerweile für viele ein Reizthema und die Meinungen gehen weit auseinander! Keinesfalls dürfen auf Grund der im Grundgesetz verankerten "Religionsfreiheit" Frauenrechte in Deutschland geopfert werden! So kam es bzgl. des "Kopftuches" zu hitzigen Diskussionen. SPD und Linke sehen darin die eigene Einstellung der Frauen und wollen niemanden unsere "Religion überstülpen".

CSU und Grüne erkannten an, daß es auch unfreiwillige Kopftuchträgerinnen in unserem Lande gibt und Frauen (v.a. Mädchen) dadurch beeinträchtigt werden. 

Auch ist das Kopftuch nicht zwangsläufig ein religiöses Symbol, eher ein politisches und ganz sicher ein sexualistiertes. Ganzkörperschleier sollte in Deutschland untersagt werden. Z.Zt. dürfen Lehrerinnen und Richterinnen in Bayern keinen Schleier tragen.

Eine Einigung konnte nicht erzielt werden.

 

Barbara Fuchs von den Grünen erwähnte noch kurz das so wichtige Thema "Prostitution" und dann mußten die ersten auch schon wieder weiter zum nächsten Termin. Vorher bedankte sich Rotraut aber noch mit einem "gesundem Präsent" bei den Gästen! Selbstverständlich ist das heutzutage nicht mehr und jegliches, demokratisches Engagement sollte geachtet werden! Deshalb VIELEN DANK an alle PolitikerINen, die gekommen waren.

FDP und Freie Wähler haben auf unsere Anfrage nicht geantwortet.

 

Fazit: Wenngleich keine perfekte, so doch eine lohnende Veranstaltung.

Schade nur, so viele Stühle leerblieben im Gemeindesaal. Da könnte doch glatt der Eindruck entstehen, daß Frauenrechte nicht so wichtig sind, daß wir eh schon alles erreicht haben und die meisten Frauen das alles gar nicht so eng sehen, z. B. das mit der frauengerechten Sprache ... Nur, wer nicht vorkommt, der (oder die) ist auch nicht gemeint!

 

Also, liebe WählerINen, am 14. Okt. ist Landtagswahl. Wer die Wahl hat, hat die Qual. Einer Qual, der sich Frauen unbedingt stellen sollten, denn vor 100 Jahren mußten mutige Frauen dafür noch auf die Straße gehen....

 

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Am 22.07.2018 um 18 Uhr saßen elf Frauen um den Tisch im Frauentreff und freuten sich über die gelungene Plakataktion! Das Thema "Prostitution" ist ein ultra heißes Eisen und es brauchte vor allem viel Mut, um es anzupacken! Damit das Feuer auch weiter glimmt und sich der eine oder die andere ein paar Gedanken über die Zustände in unserem Lande machen, planen wir ein weiteres Plakat und einen Infotisch in der Fußgängerzone. Dieser wird erst nach der Landtagswahl sein, weil vorher die Parteistände das Bild beherrschen...

Deshalb wäre es vernünftig, die Wahlprogramme aller Parteien aus Frauensicht zu durchleuchten! Geplant ist eine Infoveranstaltung mit den Kandidatinnen aller Parteien, sofern es deren Terminkalender zulassen...

 

Birgit Bayer-Tersch (CSU) erläuterte anschaulich, warum Fürth ein drittes Bürgermeisteramt braucht und vor allem, warum es eine Frau innehaben sollte. Leider ist dies erst für 2020 geplant, aber in der Poltik braucht es eben einen langen Atem...

Der Fürther Haushalt für 2019 steht an und das Frauenhaus könnte einen höheren Zuschuß gebrauchen. Wer möchte, darf gerne an die Stadt schreiben, auch im Sinne von "Tandem" - ein Sozialprojekt für ganzheitliche Familienbetreuung.

 

Und weil uns die Themen und Ideen nicht ausgehen, planen wir einen Abend mit der Autorin Sandra Konrad, wofür es natürlich ein paar Euros braucht. Einige Spenden wurden uns schon zugesagt.

 

Für unser nächstes Treffen am 23.09. - nach der Sommerpause - habt Ihr bestimmt Lust, Eure Schränke aufzuräumen und Euch von einer Handtasche zu trennen. Zonta startet eine Sammelaktion mit Benefizverkauf. Brigitte freut sich über jedes gute Stück und nimmt es gleich mit...

 

SCHÖNEN SOMMER und bis zum Herbst!

 

Trotz Hitze, aber bitte bis zum 05. Aug. auf der Homepage von Terre des Femmes vorbei schauen und den Zornigen Kaktus küren: frauenfeindliche Werbung vom Feinsten... Die sollte sich keine Frau entgehen lassen! (Tauscht mal in Gedanken die Frau gegen einen Mann aus!)