UFF e.V.

unabhängig, vernetzt, weiblich

  

aktuelles

Ein Garten ist eine Akademie der blühenden Künste

- Gabriele Renate Pyhrr -

Petra besitzt so eine Akademie!

Am So., 23.08. 2020 verlegten wir unser UFF-Treffen, coronabedingt, auf den Nachmittag und ins Freie. Eine gute Entscheidung, denn das Wetter war perfekt zum Diskutieren unter freiem Himmel.

Unser nächster wichtiger Aktionstermin wird der 25. November 2020 sein, der Tag gegen "Gewalt an Frauen". Dieses Thema begegnet uns tagtäglich: Wer nicht persönlich betroffen ist, liest es in der Zeitung, sieht die verstümmelten Frauenleichen in Fernsehkrimis oder die echten Opfer bei XY ungelöst. Nicht selten handelt es sich um sogenannte "Beziehungstaten" oder "häusliche Gewalt". Zuhause sollte eigentlich der Ort sein, an dem sich eine Frau am sichersten fühlen kann und die Familie sollte jedem Menschen Halt im Leben geben. Leider ist das Gegenteil für viele Frauen der Fall. Laut Aussage von Frauenministerin Giffey, starb 2019 in Deutschland jeden dritten Tag eine Frau auf Grund von Gewalteinwirkung ihres männlichen Umfeldes!

UFF wird sich einbringen! Euere Ideen sind gefragt.

Veranstaltungen sollten heuer, soweit möglich, im Freien durchgeführt werden. Auch die Fahnenaktion von Terre des Femmes, die bereits seit einigen Jahren von vielen deutschen Städten unterstützt wird, könnte für frischen Wind in Fürth sorgen. 

Hilde Langfeld (GS T, FB) plant bereits einen Stand in der Fürther Fußgängerzone zusammen mit der Polizei. Diese ist meistens die erste Instanz vor Ort, die den betroffenen Frauen akut helfen soll.




Zudem werden mittelfrankenweit Bäckertüten verteilt, die mit der Aufschrift "Gewalt kommt mir nicht in die Tüte" zum Hinschauen anregen. Ein erster Schritt kann sein, das Hilfetelefon 08000 116016 anzurufen und sich professionelle Beratung zu holen! 

UFF trifft sich wieder am 27.09. im Büro der Grünen, Mathildenstr. 24, 18 Uhr, zwecks Ideensammlung, denn tagsdrauf tagt das Frauenforum Fürth und erhofft sich viele Vorschläge. 



Eine Jahreshauptversammlung zur Zeiten der Coronakrise

Am Sonntag, 19.07.2020, 18 Uhr, trafen die UFF-Frauen erstmals seit Beginn der Coronapandemie im März zu einer "echten" Sitzung zusammen. Vorher gab es drei Termine per Zoom, die allerdings persönliche Treffen nicht komplett ersetzen können. 

Da der Multikulturelle Frauentreff in der Moststraße zu klein gewesen wäre, trafen wir uns im Gemeindesaal der Auferstehungskirche, wo wir uns gut ausbreiten konnten. Natürlich blieben Fenster und Türen weit offen und alle anwesenden 15 Mitfrauen hatten Stift, Block und Getränk selber dabei.


Sirka ließ die beiden letzten Jahre aus UFF-Perspektive revuepassieren!

Besonders erwähnenswert ist die "Bank für Brigitte" am Flußdreieck.

 Im März 2019 weihten wir sie bei einer kleinen Gedenkfeier offiziell ein.


Absolutes Highlight des Jahres 2019 war das "Frauen*Barcamp" im November. Über 80 Frauen trafen sich einen ganzen Samstag lag, um in verschiedenen Sessions sich zu informieren und zu vernetzen. Der Bericht darüber wird momentan (Sept. 2020) überarbeitet und ist bald wieder verfügbar.



Nicht zu vergessen sind auch die Wahlveranstaltungen von UFF, zum einen zur Landtagswahl in Bayern im September 2018 und im Februar 2020 zum Kommunalwahl. Erklärtes Ziel von UFF seit seiner Gründung 2002, ist eine Bürgermeisterin für Fürth. Leider bleiben auch diese Wahlperiode die Herren an der Stadtspitze wieder unter sich...











Vor allem waren wir natürlich zusammengekommen, um den Vorstand neu zu wählen. Rotraut stellte ihr Amt der zweiten Vorsitzenden zur Verfügung, wurde aber einstimmig zur Ehrenvorsitzenden gewählt. Ihren Platz wird künftig Brigitte Stenzhorn einnehmen, worüber wir uns alle sehr freuen. 

Sirka, Kathrin und Petra bleiben, wie sie sind. Und da gibt es v.a. einige super engagierte neue Mitfrauen, die sich mit tollen Ideen UFF aufgefrischt haben. Es dürfen gerne noch mehr werden....Wie alle anderen auch, wurden wir in unserem Tatendrang durch Corona kalt ausgebremst. So kann unsere geplante Ausstellung zum Frauenwahlrecht erst im März 2021 in der VHS stattfinden. Unser nächstes Großprojekt wird der 25. November (frei und selbstbestimmt leben) sein s.o.


Kassiererin Petra brachte kurz und präzise die Finanzen auf den Punkt. Dank einiger Neueintritte, steht UFF gar nicht so schlecht da und kann sogar noch andere Frauenprojekte unterstützen, z.B. KARO e.V.(Prostitution an der deutsch - tschechischen Grenze). Wer Kohle übrig hat, darf gerne mehr, als unseren Jahresbeitrag von 15 euro, überweisen. UFF dankt in jedem Fall und ruft alle Mitfrauen, egal ob erst kurz dabei oder schon länger, zu viel Frauenpower in Fürth auf!






2020 - Ein seltsames Jahr


Im Januar startete UFF voller Tatendrang, angespornt durch den Erfolg unseres Barcamps (02.11.2019), und plante gleich mehrere Veranstaltungstermine! Die erste Sitzung konnte noch im Frauentreff in der Moststraße stattfinden. Der Kommunalwahlkampf war im vollen Gange und wir waren noch guter Hoffnung auf eine Bürgermeisterin in Fürth.
Am Do., 20 Februar luden wir zu unsere Wahlveranstaltung ein und es war richtig voll. An Abstand und Maske dachte damals noch niemand. Die Stimmung war gut, diskutiert wurde eifrig. Auch unseren "Traum" eines repräsentativen Frauenzentrums konnten wir vorbringen.






















Im März kam bekanntlich der Lockdown, d.h. unsere Ausstellung zum Thema „Frauen – Freiheit – Wahlrecht“ im Bistro der VHS fiel ins Coronaloch! Die Vernissage sollte am 19.März sein. Die Flyer waren schon lange vorher gedruckt und verteilt. Wir hoffen jetzt für März 2021!



Die Kommunalwahl in Bayern fand wie geplant statt. Dr. Thomas Jung wurde erwartungsgemäß in Fürth im Amt bestätigt, ebenso wie Markus Braun an zweiter Stelle. Doch diesmal sollte noch eine dritte Bürgermeisterstelle vergeben werden. Nicht nur UFF, auch die Gleichstellungsstelle mit Chefin Hilde Langfeld erwarteten eine weibliche Besetzung. Gabriele Zapf von den Grünen trat zur Abstimmung gegen Dietmar Helm (CSU) an und … sie verlor. Kommentar überflüssig, die Herren bleiben unter sich!

  

Da persönliche Treffen nicht mehr möglich waren, richtete Brigitte dreimal eine ZOOM-Konferenz ein, um die nötigsten Themen zu besprechen. Das waren z.B. die „Zukunft des Frauenmuseums“ in Burgfarrnbach oder an anderer Stelle im Stadtgebiet? Aber auch, „wie geht’s den Frauen in Corona“? „häusliche Gewalt“  und "Homeoffice" sei hier genannt, „Situation an den Schulen“ oder „ungewollte Schwangerschaften“. UFF recherchierte zu diversen Themen. (Infos auf Anfrage)

 

Im Juli wurde UFF volljährig, aber die Party verschieben wir aufs 20jährige in 2022!

Wenigstens unsere Jahreshauptversammlung konnten wir in echt abhalten. Bericht siehe oben!

 

Wir hoffen – wie alle anderen auch – bald wieder Normalität in unser Vereinsleben bringen zu können, gesund natürlich und mit vielen Ideen fürs kommende Jahr.