UFF e.V.

unabhängig, weiblich, vernetzt 

aktuelles

Sie heißt Dietmar!

Am Do., 07.05.2020 wurde in Fürth das Amt der dritten Bürgermeisterin besetzt und damit einer langjährigen Forderung von UFF entsprochen.

Um die Herren Jung und Braun zu entlasten, sollte - wie in anderen bayerischen Großstädten auch - eine dritte Person Bürgermeisterpflichten übernehmen. Dabei waren durchaus nicht nur repräsentative Termine gemeint und gutes Aussehen, sondern Kompetenz und Führungsaufgaben. Also alles in allem ein Posten für eine gestandene Stadträtin!


Im Vorfeld wandte sich sowohl die Gleichstellungsstelle, als auch UFF (s.unten) an Stadtrat und OB! Aber wir Mädels sollten immer auf der Hut sein! Die Jungs - egal welcher Partei - verstehen sich sichtlich gut und denken gar nicht daran, uns mitspielen zu lassen. Wieder eine verpaßte Chance auf mehr Parität in deutschen Rathäusern. 

Mit Dietmar Helm wird die CSU gut in die SPD-Führungsriege um Dr. Jung miteinbezogen. 

Die Grünen stellten Gabriele Zapf als Gegenkandidatin auf, die von ihrer Fraktion voll unterstützt wurde. Für Frauen aus anderen Parteien war sie offensichtlich nicht akzeptabel. Schade!


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Frau und Technik

Diesem Thema hat sich das Frauenmuseum Burgfarrnbach (www.frauenindereinenwelt.de) heuer angenommen.

Die reguläre Eröffnung der aktuellen Ausstellung "Technik#weiblich#logisch" sollte am Sa., 09.05. 2020 im Marstall stattfinden. Aber in Coronazeiten wird einiges nur übers Internet möglich und so läßt sich ein Museumsrundgang virtuell erleben: https://www.youtube.com/watch?v=W_8xYJ7c7AM

Am 17. Mai wurden die Türen des Frauenmuseums real geöffnet - natürlich unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen. Als einziges Frauenmuseum in Bayern, haben sich die Fürtherinnen einen gewissen Bekanntheitsgrad erobert, der natürlich auch der Stadt Fürth zugute kommt! 

Zur Zeit sorgen sich die Vorstandsfrauen um ihr historisches Domizil im Burgfarrnbacher Schloßpark. Renovierungsarbeiten dulden keinen allzu langen Aufschub. Allerdings ist "Frau und Technik" auf zwei Jahre angelegt und nicht einfach auf andere Räume zu übertragen. Besonders wichtig wird deshalb die  Unterstützung durch den Stadtrat und den Bürgerverein Burgfarrnbach sein. Kein Bürgermeister (1ter, 2ter oder 3ter) sollte diese Ausstellung verpassen!

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Selbst - oder gerade - in diesen seltsamen Coronazeiten sollten Frauen aufmerksam hinschauen, was in der "Männerwelt" passiert, z.B. in der Kommunalpolitik. Am Di., 28.04. 2020 erschien in der FN ein Artikel und Kommentar von Wolfgang Händel zum Thema: "Drittes Bürgermeisteramt für Fürth".


Sirka reagierte sofort und schrieb folgenden Brief an die FN und Herrn OB Dr. Thomas Jung.

Am Di., 05.05.2020 wurde er abgedruckt:

 

Ob nun zwei- oder dreiköpfig: Warum gab es in der obersten Fürther Stadtspitze eigentlich noch nie eine Frau? Im Stadtrat und in den Referaten arbeiten Männer und Frauen gleichberechtigt zusammen. Warum nicht im Leitungsgremium? Eine "Grußtante" brauchen wir nicht. Sondern mutige Stadträtinnen, die sagen: Wir kandidieren für das Amt einer Bürgermeisterin auf Augenhöhe. Es wäre ein Signal: dass es in Fürth für Frauen genauso wie für Männer wirklich möglich ist, auf allen Ebenen - auch in der Stadtspitze - Politik zu gestalten. Und es wäre ein Impuls für den Deutschen Städtetag, wo bislang überwiegend Männer unsere Gesellschaft repräsentieren, die doch zur Hälfte auch aus Frauen besteht.
Sirka Schwartz-Uppendieck
1. Vorsitzende der Unabhängigen Frauen Fürth (UFF e.V.)



Ein zentrales Anliegen von UFF war es schon immer, daß in der Stadtverwaltung Parität von Männern und Frauen zur Norm wird. Naheliegend wäre ein Bürgermeisteramt unter weiblicher Führung. Allerdings sollte es mit Kompetenzen und Verantwortung gefüllt werden und kein Alibiamt sein. Die Herren an der Stadtspitze sehen das anscheinend anders...

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Corona bestimmt unseren Alltag

Alles, was bisher selbstverständlich schien, ist bis auf weiteres nicht machbar, z.B. die monatlichen Treffen in der Moststraße.....

Kontakt ist aber auf digitalem Wege möglich und nötig. Bitte informiert Euch auf unserer Link-Seite über aktuelle Themen, z.B. bei Terre des Femmes über den Haß im Netz gegen Frauen!

Die Ausgangsbeschränkungen werden auf Dauer zu Spannungen in Beziehungen und Familien führen. Auch hier heißt es leider: "Frauen und Kinder zuerst"! Das Sozialreferat der Stadt Fürth hat eine Internetseite erstellt mit allen wichtigen Infos, Links und Telefonnummern, wo Hilfebedürftige Unterstützung bekommen können. Auch wer helfen möchte, kann sich hier anmelden. www.fuerther-helfen.de


Überregional kann folgende Telefonnummer gewählt werden:


















Wie geht es Frauen in Coronazeiten, die ungewollt schwanger werden? 

Schon unter "normalen Bedingungen" ist es für Betroffene nicht leicht, unabhängige Informationen und Beratungen zu Bekommen. Die Zahl der kompetenten Arztpraxen ist begrenzt. 

UFF hat zu diesem wichtigem Thema folgende Pressemitteilung verfaßt:


Denkanstoß und Forderungen der Unabhängigen Frauen Fürth UFF e.V. zu ungewollten Schwangerschaften / §218 in der Covid 19 Pandemie


Die Pandemiesituation trifft Frauen auf allen Ebenen härter als Männer. Frauen sind in den systemrelevanten und dabei ungleich körperlich gefährlicheren Bereichen wie Pflege und Einzelhandel um ein Vielfaches stärker vertreten, Frauen sind häufiger die Alleinverdienenden in Ein-Eltern-Familien, und Frauen sind auch weitaus häufiger die Opfer häuslicher Gewalt, die unter den Bedingungen der Ausgangssperre weltweit zunimmt.


Während EU-Parlamentarier:innen und auch UN-Generalsekretär Antonio Guterres diese Punkte mit dem nötigen Nachdruck in die internationale Öffentlichkeit tragen, bleibt ein Thema, gerade in Deutschland, außen vor: Frauen sind diejenigen, die naturgemäß von einer ungewollten Schwangerschaft körperlich und psychisch betroffen sind.
Leider wird in diesen Zeiten die Beratungspflicht vor einem Schwangerschaftsabbruch nicht ausgesetzt. Online-Beratungen sind derzeit zwar erlaubt, die technischen Vorrichtungen dafür aber bei weitem nicht sicher. Kostenübernahme wird logistisch erschwert. In Bayern gibt es in Pandemiezeiten zu wenige ärztliche Praxen, die betroffenen Frauen zu Verfügung stehen.

Die Situation in Fürth:
In unserer Stadt gibt es drei staatlich anerkannte Beratungsstellen, die die vorgeschriebene Bescheinigung über Beratung nach § 218 ausstellen dürfen – Voraussetzung für eine Ausnahmeregelung bei dem immer noch strafbaren Schwangerschaftsabbruch.
• Schwangerschaftsberatung im Sozialrathaus, Tel.: 0911 9741515
• Schwangerenberatung der Diakonie, Tel.: 0911 749330
• Schwangerenberatung im Gesundheitsamt, Tel.: 0911 9773-1866


Nur das Gesundheitsamt darf Adressen von Praxen herausgeben, die den Eingriff vornehmen. In Fürth gibt es keine Praxis, die Schwangerschaftsabbrüche durchführt.

 Wir unterstützen daher die Forderungen von Doctors for Choice Germany e.V.:
• Video- oder Telefonberatung muss bundesweit mit sicheren Medien möglich sein – wo dies nicht der Fall ist, müssen Pflichtberatung und Wartefrist ausgesetzt werden
• Onlineantragstellung und Onlinezustellung für die Kostenübernahme müssen ermöglicht werden.
• der HomeUse für den medikamentösen Abbruch mit telemedizinischer Begleitung bis zum Ende der 9. Schwangerschaftswoche gemäß den Richtlinien der WHO muss zugelassen werden.
• Schwangerschaftsabbrüche sollten unbedingt als notwendige medizinische Leistung im Sinne der Pandemiebestimmungen für medizinische Einrichtungen anerkannt werden.

Kontakt: 

Rotraut und Ursel


Erfreulicherweise antwortete OB Dr. Jung sehr interessiert und stellte Unterstützung durch die Stadt in Aussicht.

Zwei zentrale Forderungen hat ihm UFF daraufhin übermittelt:

·        Eine angemessene technische Ausstattung der städtischen Schwangerenberatungsstelle sicherstellen, damit Online Beratungen datensicher durchgeführt werden können.

·        Die Erweiterung der ambulanten Sprechstunden der Frauenklinik im Klinikum Fürth um ein Angebot speziell für Frauen mit ungewollter Schwangerschaft. Dort sollte die Möglichkeit zur geordneten Gabe der „Abtreibungspille“ unter ärztlicher Aufsicht angeboten werden.


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"Frauen - Wahl - Freiheit" lautet der Titel einer Fotoausstellung von Frauenportaits anläßlich des Jubiläums "100 Jahre Frauenwahlrecht".  Sie war bereits in Nürnberg zu sehen, wird aber natürlich durch frauenbewegte Fürtherinnen erweitert. Die Vernissage findet am  Do., 19. März im VHS - Bistro, Hirschenstraße 27 um 19 Uhr statt. Die Ausstellung selbst geht von Mo., 16. März bis Fr., 24. April. Schirmfrau ist Hilde Langfeld, die wie jedes Jahr rund um den 8. März, zahlreiche interessante Veranstaltungen für Frauen in Fürth anbietet!


ACHTUNG:  Corona-Opfer! 

Erst im März 2021 wird die Vernissage und Ausstellung voraussichtlich stattfinden!


Der geplante "Männerabend" am 22.03. fiel natürlich auch ins Coronaloch. 

In der "Zeit danach" wird sich ein neuer Termin finden...

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Die Kommunalwahl konnte noch planmäßig ablaufen. Unsere Wahlveranstaltung war noch nicht von Abstandsregeln geprägt:


Natürlich sind die Kommunalwahlen in Bayern am 15. März bei UFF ein Thema. Deshalb luden wir am Do., 20.02., VertreterInnen aller demokratischen Parteien in den multikulturellen Frauentreff zur Direktbefragung. Es kamen erfreulich viele. Mit fast vierzig Personen war die Platzkapazität gut ausgeschöpft und es konnte angeregt diskutiert werden.  

Sirka und Rotraut leiteten den Abend rund um das Thema "Frauengerechtes Fürth?". 

Die erste Frage war auch gleich ein Hauptanliegen von UFF, nämlich eine Bürgermeisterin für Fürth sollte es in der nächsten Legislaturperiode unbedingt geben! Ob sie an zweiter oder dritter Stelle steht, ist nicht so entscheidend, vielmehr sollte ihr Amt mit echten Arbeitsbereichen und Kompetenzen ausgestattet sein. Birgit Bayer-Tersch (CSU) hat recherchiert, daß in Bayern in alle Städten über 65 000 EinwohnerInnen einE Bürgermeisterin im Amt ist, außer in der Stadt Fürth.... 

Stellvertreter des ersten Bürgermeisters werden aus dem Kreis der Stadträte gewählt und da könnten alle Stadträtinnen sich doch mal einig sein, oder?

Bei der zweiten Frage ging es um die "Stellenbesetzungsparität": Hier steht Fürth erfreulich gut da - drei von sechs Referaten der Stadt sind bekanntlich mit Frauen besetzt und von 40 Ämtern werden 18 von einer Frau geleitet. Zwei Ämter werden von zwei Frauen in Teilzeit geleitet. Lob gab es für Thomas Jung, der mit seinen Referentinnen sehr zufrieden ist.

Beim dritten Thema - Leben im Alter - übernahm Barbara die Gesprächsleitung, da sie auch am Barcamp die Sessiongeberin war. Allein im Reihenhaus muß nicht das zwingende Lebenskonzept für ältere Frauen sein. "Mehrgenerationenhäuser", "Stadtteilkonzepte" bieten Alternativen. Finanzielle Unabhängigkeit (Stichwort "Altersarmut") ist die Grundvoraussetzung und natürlich ist viel Eigeninitiative gefragt. Anna Botzenhardt (Grüne) ermutigte ausdrücklich, die StadträtInnen anzusprechen und nachzuhaken, denn dafür sind sie ja gewählt....

Kontrovers wurde es beim vierten Thema, nämlich "Gewalt gegen Frauen"! UFF setzt sich für Soz.päd.stellen an allen Schularten ein, die aktive Gewaltprävention in der Schule selbstverständlich machen sollten.

Birgit Arnold (SPD) hält den Staat Bayern für zuständig, was von den übrigen Parteien anders gesehen wurde. Wer es angeht ist eigentlich wurscht, aber es sollte sich bald was tun, den die Haßbotschaften der unsozialen Medien werden leider oft auf den Schulhöfen geteilt. "Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage", das reicht nicht. "Schule ohne Sexismus" ist das Ziel!


Wie umgehen mit Migratinnen? Dies Thema liegt Rotraut seit langem am Herzen und sie weiß von was sie spricht. Durch ihre Deutschkurse und Betreuungstätigkeit für geflüchtet Frauen ("Mut für Frauen") hat sie viel Einblick in deren Lebenssituation.

Ihr Fazit lautet: Deutschkurse unbedingt mit Kinderbetreuung anbieten, kein Frau außen vor lassen und v.a. darf es keinen "Kulturreletavismus" geben. Das deutsche Grundgesetz ist die Grundlage in Deutschland, auch für MigrantInnen aus anderen Kulturkreisen. Dort heißt es bekanntlich: "Frauen und Männer sind gleichberechtigt". 

Bildungangebote für Frauen sind Investitutionen für deren Integration!


Und dann waren die zwei Stunden auch schon vorbei. Brigitte Stenzhorn (UFF) brachte noch kurz ein einladendes Frauenzentrum für Fürth zur Sprache, das ausreichend Platz für Workshops und Lesungen bietet.

Auch alle Häppchen wurden noch verspeist und dabei in Grüppchen diskutiert.

Die Stimmung war gut, alle Themen konnten nicht angesprochen werden, z. B. die Straßennamen der Stadt, aber vielleicht ergibt sich ein Folgetreffen nach der Wahl.

Vielen Dank an alle, die unsere Einladung gefolgt sind und so rege mitdiskutiert haben!


 












 

viel los in 2020


Immer noch beflügelt vom  Barcamperfolg, haben die UFF-Frauen für 2020 bereits jede Menge Pläne! 

Auf der Januarsitzung konnte schon viel Konkretes vorgestellt werden:

Als zwar überparteilicher, aber politisch sehr interessierter Verein, wollen auch wir unseren Beitrag zur Kommunalwahl leisten und freuen uns auf eine lebhafte Diskussion mit KandidatInnen für den Fürther Stadtrat! (s.u.)  20.02.2020, , 20 Uhr, Moststr. 9, Rotraut wird in ihrem Element sein.

Sirka organisiert einen Fortsetzungstermin des "Männerabends" vom März 2019, und zwar am So., 22.03.2020, 18 Uhr im Gemeindesaal der Auferstehungskirche. Die Menschheit besteht bekanntlich aus mindestens zwei Geschlechtern, die es sich im Leben ziemlich schwer machen. Gespräche auf Augenhöhe sind nie Zeitverschwendung!


Am Donnerstag vorher, 19., März, treffen wir uns bestimmt alle im VHS Bistro zur Vernissage einer Portraitreihe "Frauen-Wahl-Freiheit" (s.u.). Wie schön, daß sich die Städtepartnerschaft Fürth - Nürnberg dadurch enorm festigen wird! Gerne dürfen auch Nürnbergerinnen die Fürther Frauen in Augenschein nehmen.

Auch im Mai findet eine bemerkenswerte Veranstaltung statt. Mehr Infos folgen bald.

Also, Termine stehen genug an. UFF hofft auf rege Beteiligung. Und natürlich auf neue Mitfrauen! Super, daß die "Neuen" schon rege mitmachen. Wer nicht zu jedem Treffen kommen kann, sagt am besten kurz ab und ist einfach beim nächsten Mal wieder mit dabei.

In diesem Sinne, bis zum 23. Feb....


Jahresausklang 2019

Zwei Tage vor Heiligabend kamen die UFF-Frauen zur Jahresendversammlung zusammen!

Nicht nur gute Wünsche wurden getauscht, sondern es wurde richtig viel besprochen. Pläne für 2020 gibt es reichlich! 

Am 15ten März stehen  die Kommunalwahlen in Bayern an und für Fürth erhoffen  wir uns endlich eine Bürgermeisterin! Das war schließlich unser "Gründungsgrund" im Jahr 2002, als die eigentlich gesetzte Frau für das Amt des zweiten Bürgermeisters wieder nicht zum Zuge kam. Heuer sollte es klappen! Ob Platz zwei oder drei ist dabei einerlei, kompetent sollte sie sein und mit definierten Aufgaben betraut. Rotraut entwirft einen Fragenkatalog an die Kandidatinnen und wir planen für Februar einen Abend mit Rede und Antwort im Multikulturellen Frauentreff!

Die Plakate für die Ausstellung im VHS-Bistro sind in Arbeit. Gelder dafür fließen auch bereits, dank der fleißigen AG

Außerdem bleiben wir an den Barcampthemen dran! Ursel entwirft einen Workshop zur "Gewalt gegen Frauen". Was können wir tun, wenn wir verbal oder körperlich angegriffen werden? Wie können wir uns einmischen etc.? (Vorbereitungstermin -und Ort auf  Anfrage) 

Hochinteressant waren die Schilderungen von Barbara bzgl. ihrer Chinadienstreise! Sie absolvierte in 7 Tage 33 Termine und hat alles wachen Auges beobachtet. Natürlich wurde auch sie beobachtet: Kameras, Mikrophone, Bodyguards überall.

Frauen sind in den Chefetagen der chin. Wirtschaft nicht existent, in den unteren Stellen müssen sie aber arbeiten. Gerne werden Chinesinnen von deutschen Managern als Ehefrauen genommen, da sie nicht so anstrengend sind wie deutsche Frauen!

Oppositionelle  wandern in China gleich ins Gefängnis. Wie wichtig  eine funktionierende Demokratie ist, wird einer nach solchen Berichten erst richtig bewußt. 


Sehr erfreulich sind die Neueintritte bei UFF (Formular siehe "Kontakt" zum Herunterladen). Vielleicht werden es noch mehr...

Nächste Sitzung: 28.Januar 2020, 18 Uhr






Treffen  "1 nach Barcamp"

Sage und schreibe 20 (!) Frauen kamen am Sonntag, 24.Nov., in die Moststraße zur ersten UFF-Sitzung nach dem Barcamp! Das läßt auf viel frischen Frauenwind hoffen. Eine kurze Vorstellungsrunde brachte uns einander näher.

Anschließend startete Barbara die "Nachlese" mit einem kurzen Umriß ihres Sessionthemas "Leben im Alter". Sie plant ein Folgetreffen, dessen Termin natürlich  auf der Homepage stehen wird.

Als zweite war Dagmar an der Reihe, mit ihren wichtigem Thema "Gewalt gegen Frauen". Die Grünen beantragten im Stadtrat diesbzgl. zwei Soz.päd.stellen für Fürther Schulen. Leider wurde der Antrag abgelehnt. Ein Unterstützungsschreiben von Uff ist geplant. (Anmerkung am 05.12.19: Antrag wurde erneut abgelehnt mit dem Hinweis, es gäbe bereits genügend Anti-Gewaltprogramme an Fürther Schulen!)

Die Gruppe von Astrid R. "Frauen stärken"  hatte weitverstreute Teilnehmerinnen, u.a. aus Forchheim und Erlangen. Da sind regelmäßige Treffen schwer zu realisieren, aber Kontakt per email bleibt bestehen. Bitte auf erhaltene emails mind. mit einer Bestätigung oder kurzem Dank antworten, um Interesse zu signalisieren. Es wäre schade, wenn auf Grund mangelnder Rückmeldungen mancher Kontakt gleich wieder im Sande verlaufen würde.

"Frauen schaffen"  heißt der Verein von Astrid L., mit dem Ziel, Frauen im Beruf gegenseitig zu unterstützen. Die Treffen finden 1 x im Monat statt, (Termin bitte bei UFF anfragen). Wirtschaftliche Unabhängigkeit braucht jede Frau! 

Die letzte Session war zugleich die schwierigste: FGM - Genitalbeschneidung von Mädchen in afrikanischen Ländern.

Angelika E. hat sich intensiv mit dem Thema befaßt und nannte erschütternde Zahlen: In Somalia sind 99 % und in Ägypten 80% der Frauen beschnitten, mit fatalen Folgen für Ihre Gesundheit. Mit den Flüchtlingen gelangte das Thema endlich auch in Deutschland verstärkt an die Öffentlichkeit. "Kulturreletavismus" darf es hier nicht geben. LehrerInnen, NachbarInnen, ÄrztInnen, wir alle dürfen nicht wegsehen. "Brückenfrauen", werden gesucht, die als Mittlerin zwischen den Betroffenen und den Beratungsstellen helfen könnten. Auch die Männer müssen miteinbezogen werden. Angelika leitet bereits eine Arbeitsgruppe bei SI, hat Adressen gesammelt und kann im "Ernstfall" weiterhelfen.

UFF will mit politischen Forderungen unterstützen. 


Für 2020 gibt es auch schon Pläne:

Im VHS-Bistro findet eine Ausstellung statt : Frauen - Wahl - Freiheit, vom 16.03. -24.04.2020., Vernissage am 19.03., Schirmfrau ist Hilde Langfeld. Es werden Portraits von namhaften, lokal ansässigen Frauen gezeigt, die ihre persönliche "Freiheit" bescheiben. 

Andrea leitet die Arbeitsgruppe.  Interessierte Frauen sind, wie immer, herzlich willkommen!

2019 lassen wir am 22.12. schon ausklingen. Barbara wird dann von ihrem Chinaaufenthalt (kein Urlaub, sondern rein im Dienste der Staatsbürgerinnen) aus feministischer Sicht berichten. Das sollte sich keine "alte" und keine "neue" UFF - Frau entgehen lassen....








Das 1. Fürther Frauen* Barcamp 

Doch, der Vorbereitungsstreß hat sich gelohnt: 

Wochenlang hat unser Barcampteam geplant, Ideen gesammelt und verworfen, gefeilt, gemailt und gepostet, Flyer bestellt, Unterstützerinnen gesucht und gefunden, Werbung gemacht, eingekauft, Flipcharts ausgeliehen und v.a. gebangt... Wieviel Frauen werden wohl am Samstag nach Allerheiligen in der grüne Scheune kommen? 

Anmeldungen per email und Facebook erreichten uns ca. 30, dazu noch einige mündliche Zusagen. Tatsächlich waren von den 100 Stühlen um die 80 besetzt, als um 14 Uhr die offizielle Begrüßung durch Sirka das Barcamp eröffnete. 

Die Moderation übernahm Brigitte, unterstützt von Elke an der Flipchart. Beide kannten das Format "Barcamp" vom letzten Jahr aus Nürnberg und wollten es unbedingt auch in Fürth an die Frau bringen! Und das ist wirklich gut gelungen...

12 Frauen wollten eine Session leiten, 8 der Themen wurden ausgewählt und aufgeteilt in 2 mal 4 Sessions. Parallel für ca. 60 Minuten, zogen sich die Interessentinnen zur Klausur zurück.

Die einzelnen Themen sind weiter unten aufgelistet.

Anschließend gabs in großer Runde eine Zusammenfassung für alle, damit jede Frau von jeder Session einen Überblick bekam und sich weitere Kontakte ergeben können. Sinn und Zweck des Ganzen ist ein Kennenlernen und Vernetzen von Frauen mit gleichen Interessen oder Anliegen, z. B. "Mütter zurück in den Beruf", oder "Wohnen im Alter". 

Gemeinsam läßt sich vieles besser angehen... 

Die Frauen, die nicht live dabei sein konnten, dürfen sich gerne an UFF wenden und wir stellen auf Wunsch den Kontakt zur Teamleiterin her. Noch besser ist es allerdings, am 24. Nov., zur "UFF-Sitzung eins nach Barcamp" um 18 Uhr in die Moststr 9 nach Fürth zu kommen. Wir freuen uns über Verstärkung.





Eindrücke vom Tag davor, 01. Nov. 2019

  • Bestuhlung im großen Saal
  • Blumenschmuck, gestiftet von Michaela
  • Ständer bekleben
  • Plakatschrift
  • Die Theke
  • Weder Hunger noch Durst
  • Wer die Stunde schlägt
  • Grund zum Feiern






Bilder vom Barcamp am Sa., 02.11.2019

  • Einchecken bei Ursel und Petra
  • Eröffnung durch Sirka
  • Herzlich willkomen
  • DSC03434
  • DSC03433
  • Moderation von Brigitte und Elke
  • DSC03438
  • Vorstellungsrunde
  • Es kann los gehen
  • Barcampregeln
  • Barbara macht den Anfang, "Wohnen im Alter"
  • "Vernetzung von Müttern"
  • "Frauen schaffen"
  • Geburtshaus für Fürth
  • "Hass auf Frauen"






Folgende Themen wurden für eine Session vorgeschlagen:                                  Stimmen

  • - Wohnen im Alter: 18 
  • - Ein Geburtshaus für Fürth: 3                                                                                    
  • - Migration und Teilhabe in der dt. Gesellschaft : 5                            
  • - "Frauen schaffen"   (Vernetzung in der Arbeitswelt): 14                                        
  • - Vernetzung von Müttern: 4                                                                                       
  • - Frauenhass, nicht nur im Netz: 13                                         
  • - Digitalisierung und Alter : 7                                          
  • - Frauen stärken, Selbstdarstellung von Frauen: 12                         
  • - offene Frauenhäuser zus. mit - Gewalt gegen Frauen: 10                    
  • - Konfliktverarbeitung: 2                                                                                              
  • - FGM: Genitalverstümmelung: 5                                         


    Jede Frau durfte max. für zwei Sessions den Arm heben. Die acht Themen mit den meisten Stimmen wurden angenommen und auf drei Räume der grünen Scheune verteilt. Den großen Saal teilten sich somit zwei Gruppen.

    Petra hatte Listen vorbereitet, in die sich die Leiterin und die Teilnehmenden eintragen sollten. Wer Interesse an "Gruppenanschluß" hat, darf sich gerne bei UFF melden! Wir helfen beim Andocken.

    Besonders "Wohnen im Alter" gewinnt zunehmend an Bedeutung. Aber auch die Themen, die zu keiner Session wurden, sollten nicht vergessen werden. Vielleicht ergeben sich Kontakte nach dem Barcamp?

    Wir hoffen natürlich, daß aus guten Diskussionen unter Gleichgesinnten auch Taten folgen. 

    Über diese würden wir gerne informiert werden und auch darüber berichten.

    Nach der großen Abschlußrunde, gegen 18 Uhr, löste sich das 1. Fürther Barcamp so langsam auf.

    Einige Frauen tauschten sich noch etwas aus, andere halfen beim Aufräumen. 

    Unser Küchenteam war kräftig gefordert, alles wieder so zu hinterlassen, wie vorgefunden. Die grüne Scheune wurde uns von den Dekanatsfrauen unentgeltlich zur Verfügung gestellt, wofür wir uns herzlich bedanken möchten!

    Wer wollte, durfte Brezen und Äpfel als Wegzehrung mitnehmen. Wichtiger ist allerdings die "geistige" Nahrung, nämlich Bestätigung und Unterstützung von Frauen durch Frauen. 

    So gegen 19 Uhr war das Barcampteam dann unter sich und konnte durchatmen: UFF - das wäre geschafft!

    Vielen Dank an all die tollen Frauen, die ihre Zeit und Kreativität mitgebracht haben, damit die Veranstaltung mit echtem Leben gefüllt wurde. Ohne Euch wären die Flipcharts leer geblieben...

Dieser Artikel erschien am 07.Nov. in den Fürther Nachrichten.

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Besuch aus Nürnberg

Sonntagabend, 18 Uhr, 21.07. zwei "neue" Frauen kamen zum UFF-Treffen und natürlich einige "altbewährte".

Annelie aus Nürnberg stellte zusammen mit Andrea ein Ausstellungsprojekt vor: Anläßlich des 100jährigen Jubiläums des Frauenwahlrechts waren im "Südpunkt", Nbg, Frauenporträts mit persönlichen Aussagen zum Thema "Wahl - Recht - Freiheit" zusehen. Die Schaumstoffplatten in DIN A2 sind leicht zu transportieren und könnten in Fürth im März 2020 gezeigt werden. Mögliche Orte sind Stadttheater, Stadtmuseum, SPK, evtl. VHS .... Vorhandene Kontakte dürfen genutzt werden....

Aber auch heuer steht noch einiges an und es ist schneller November, als frau denkt! Das nächste Großprojekt heißt BARCAMP und wird uns auch im August beschäftigen. Mithilfe ist jederzeit willkommen. 

Die unendliche Kopftuchdebatte hilft uns natürlich über das Sommerloch hinweg:

 Mit und ohne Kopfbedeckung: EUCH ALLEN SCHÖNE FERIEN

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VOILA: Der neue UFF-Flyer!

Einige Mitfrauen haben ihn schon in natura (12 x 12 cm) zu Hause, die anderen können ihn von der Homepage runterladen. Beim nächsten Treffen am 21.Juli dürfen gerne Exemplare mitgenommen werden. Schließlich soll sich unser Bekanntheitsgrad erhöhen, denn wir steuern schon entschieden auf das "Barcamp" zu!

 Termin: Samstag, 02.11.2019, 14 bis 18 Uhr, Ort: Pfarrscheune, St.Michael, Einlass: 13.30 Uhr

Die Veranstaltung ist kostenfrei, für Essen und Trinken wird gesorgt. Spenden werden aber gerne angenommen! 

Dafür brauchen wir Euere tatkräftige Unterstützung!

Deshalb auf jeden Fall am So., 21.07. zum nächsten Sitzungstermin kommen und sich persönlich einbringen....

UFF Flyer

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